Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens –
Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle;
sie werden uns stets an dich erinnern
und dich dadurch nie vergessen lassen.
Wir werden dein Bild ewig in unseren Herzen tragen

 

 

 

22. September 2017

mein Engel, es tut so weh an dich zu denken und doch bist du immer in meinen Gedanken und in meinem Herzen. Ich wünsche dir Alles Gute zu deinem 31. Geburtstag, den du hier auf Erden nicht erleben kannst. Aber ich weiß, du bist nicht tot, du tauschtest nur die Räume und lebst in mir und in der Natur. Ich seh dich nicht, aber ich spüre dich immer und überall, wenn ich ganz fest an dich denke. Du bist nicht tot, nur dein Körper ist tot, deine Seele lebt.

Zur Zeit fehlst du mir ganz besonders. Es sind 10 Jahre, dass du fortgingst. 10 unfassbar lange Jahre, die doch so schnell vergingen. Aber jedes Jahr bringt mich näher zu dir.

Pass gut auf deine beiden Neffen und auf deine Schwester auf. Ich weiß, dass du auch Kathrin ganz stark fehlst. Daniel und Simon sind so liebe kleine Lausbuben. Es ist so schade, dass sie nie ihre Tante kennenlernen können. Du hättest viel Freude mit ihnen.

In unendlicher Liebe

Deine Mama

 

 

22.September 2016

Liebe Tanja,

heute wärst du 30 Jahre alt geworden und du bist jetzt schon zweifache Tante. Immer wenn wir von dir reden, fragt der Dani: "Wo ist die Tanja?" Und wir sagen ihm dann, dass du im Himmel bist und auf ihn aufpasst. 9 Jahre bist du schon nicht mehr da und ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist. Immer sehe ich noch ganz deutlich dein Bild vor mir und es ist als ob es erst gestern gewesen wäre.

"

Ich lasse meiner Seele Flügel wachsen

und fliege in das Tal

in dem Sonne und Mond sich vereinen

und das Licht der Sterne

sich wie ein warmer Mantel um uns legt

"

 

 

25. September 2014

Liebe Tanja,

ja, ich habe lange nicht mehr geschrieben. Aber es ist ja eigentlich gar nicht nötig, denn ich spreche sowieso jeden Tag mit dir. Auch wenn schon mehr als sieben Jahre vergangen sind, seit ich dir das letzte Mal in die Augen schauen und dich in den Arm nehmen konnte, bist du mir doch so nahe wie nie zuvor.

Du wärst jetzt 28 Jahre alt und letztes Jahr im November bist du Tante geworden. Deine kleine Schwester hat einen süßen Buben bekommen. Du bist sicher sehr stolz auf sie und der kleine Daniel würde dich sehr lieben. Er schaut immer dein Foto an und dann sind wir alle ganz traurig, weil er seine einzige Tante nie kennen lernen wird.

 

Mondscheingemälde


Ich sah den Mond ins Zimmer scheinen,
und plötzlich fing ich an zu weinen.
Denn dieses sanfte, weiche Licht
malte zärtlich dein Gesicht.
Ich sah es dort an dieser Wand,
gezeichnet wie von Geisterhand.
 
Es war so weich, unendlich schön.
Es war unmöglich wegzusehen.
Ich starrte lange und gebannt,
berühren wollt ich’s mit der Hand.
Doch als ich sanft darüber strich,
verschwand der Mond und es verblich.

 

in ewiger Liebe deine Mama

 

 

7. September 2012

 

Zu deinem 5. Todestag für dich meine geliebte Tanja

 

Der schöne Sommer ging zu Ende,
du warst doch fast noch wie ein Kind,
ganz ausgelassen und behände
tanztest du im Septemberwind.
 
Du hattest Berge von Gefühlen,
der Sommer schien dir wohlgesinnt.
Doch allererste Blätter fielen
und tanzten im Septemberwind
 
Dann kamen dunkle Regentage.
des Sommers Ende war bestimmt
Er nahm dich mit ganz ohne Frage
beim Tanzen im Septemberwind.
 
Ganz leise hör ich noch die Lieder,
die niemals ganz verklungen sind.
Im Traum kommen sie manchmal wieder
und stets mit dem Septemberwind.

 

Der Sommer geht erneut zu Ende,
ich laufe im Septemberwind
und fasse träumend deine Hände
und tanz mit dir mein liebes Kind

 

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8. September 2011

und wieder ist ein Jahr vergangen, das vierte seit diesem schrecklichen Tag.Die Welt dreht sich weiter und weiter, und egal was ich tue, was ich denke, du bist immer bei mir. Tief in meinem Herzen ist dein Platz für immer und ewig.

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Weiter geht’s immer....
...fragt sich nur wie
Wenn das Herz schwer ,
der Tag sinnlos,
die Last untragbar,
die Hoffnung winzig ,

 


Wenn jeder Schritt schmerzt,
jeder Weg so weit ist,
alles in sich zusammen fällt,

man alleine da steht...

Doch weiter geht’s immer...


Auch wenn man alles verliert,
das Herz zerbricht,
die Freude geht,
die Last einen erschlägt,
der Boden weg bricht
doch weiter geht’s immer
sagen sie…


und die Welt dreht sich weiter,
obwohl der Sinn nicht mehr findbar,
der Weg nicht mehr sichtbar, 

das Ziel unerreichbar.

doch weiter geht’s immer
fragt sich nur wie…

 

 

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7. September 2010

 

Drei  Jahre sind vergangen seit wir dich das letzte Mal gesehen haben. Drei Jahre, das hört sich so lange an, aber ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist. Noch immer sehe ich dich vor mir, so als ob es gestern gewesen wäre. Sehe dich in der Küche sitzen, als wir zum letzten Mal zusammen gegessen haben - heute vor drei Jahren. Sehe dich lachen, höre deine Stimme.

Es ist immer noch so unbegreiflich für mich wie das alles so geschehen konnte. Ich suche dich überall wo ich bin. Schaue in den Himmel, suche dich in den Wolken, in den Sternen. Ich schaue ins Wasser, in die Bäume… überall wo unendliche Weite herrscht, hoffe ich dich finden zu können.

 

Aber ich weiß, in Wirklichkeit bist du nur in meinem Herzen.

 

 
Oft sitze ich auf einer Bank
vorm alten Lindenbaum.
Ich sitze da, vor Sehnsucht krank
und habe einen Traum.
Fast jeden Tag komm ich hierher
und red mit dir mein Kind.
Und immer hoffe ich so sehr,
es spricht für dich der Wind.
Ich bin ganz still und höre dann
den Wind im Baume wehen.
Und immer denk ich irgendwann,
da werd ich es verstehen.
 
 
 
In unendlicher Liebe
Deine Mama
 

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7. September 2009

  

Zwei Jahre bist du weg, einfach so. 
Nichts ist mehr wie es einmal war
In uns oft unendliche Leere.
Raum und Zeit mit völlig neuer Bedeutung
Trauer und Sehnsucht im ständigen Wechsel.
Immer wieder dieselben Gedanken:


Wie soll das Leben weitergehen ohne dich?
Was für einen Sinn soll dies alles haben?

Wer entscheidet über Leben und Tod?
Fragen über Fragen, jedoch ohne Antworten.
All unsere Träume sind zerplatzt wie Seifenblasen,
eine Zukunft mit dir gibt es nicht mehr.

Nie wieder mit dir lachen
nie wieder dich in den Arm nehmen
nie wieder ...
so kleine Worte und so grausam endgültig
 
Was bleibt ist unerfüllte Liebe und Sehnsucht,
es zerreißt uns fast das Herz.
Unsere Tanja ist tot und die Welt dreht sich einfach weiter,
immer weiter, so als ob nichts wär.
Es ist wie ein böser Traum, aus dem es kein Erwachen gibt.
 
Trotzdem möchten wir die Zeit mit dir niemals missen,
wir danken dir für diese wunderschönen Jahre.
Wir vermissen dich, wir lieben dich,
unsere Gedanken sind immer bei dir.

  

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24. Dezember 2008 

 

Das zweite Weihnachten ohne dich. Wieder kein Christbaum. Wir haben keine Lust mehr richtig Weihnachten zu feiern. Für dich haben wir einen kleinen Baum auf dem Grab geschmückt. Ich weiß, dass du darauf Wert gelegt hast. Jedes Jahr hast DU daheim den Christbaum geschmückt.
Es wäre nicht mehr dasselbe, wenn wir jetzt noch einen Christbaum hätten, den du nicht geschmückt hast.
Manchmal „pilgere“ ich zu Fuß zur Unfallstelle. Es sind ja nur ein paar Kilometer. Oft sind wir diesen Weg zusammen gegangen oder im letzten Jahr sogar ein paarmal gejoggt. Auf diesem Weg bist du mir immer besonders nahe.

 

 
 
Man kann die Augen schließen,
und trotzdem geschehen Dinge.
Man kann schreien,
und trotzdem wird man nicht verstanden.
Man kann weinen,
und trotzdem ändern sich Situationen nicht.
Man kann versuchen zu vertrauen,
und trotzdem enttäuscht werden.
Man kann versuchen zu vergessen,
und trotzdem bleiben schmerzende Erinnerungen.
Man kann vor Problemen in Träume flüchten,
und trotzdem wacht man immer wieder auf.
Man kann versuchen zu lachen,
und trotzdem bleibt man traurig.
Man kann das Licht suchen,
und sich trotzdem immer weiter in der Dunkelheit verirren.
Man kann eine helfende Hand seh'n
und sich trotzdem aus Angst vor Enttäuschung abwenden.
Man kann resignieren, sich selbst zerstören,
doch man kann auch versuchen ein letztes Mal aufzustehen,
aufzustehen und zu kämpfen.
 
  
Nicht was wir erleben,
sondern wie wir es erleben
macht unser Leben aus...
 
In Liebe - Mama
 
 
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7. September 2008

 Ein Jahr ohne dich...

 

 

 

In diesem Jahr habe ich mich oft gefragt, was mich diese lange Zeit hat überleben lassen. Vor deinem Tod habe ich immer gedacht, dass ich den Tod eines meiner Kinder nicht überleben werde, aber es gibt mich noch. Wie viel ein Mensch ertragen kann, hat mir dieses Jahr gezeigt. Geschafft habe ich diese Zeit nur mit der Liebe, die ich tief in mir habe für dich, meine kleine Familie und die Menschen, die noch an meiner Seite sind..

 

 

 

 

  

 

manchmal wünsch ich mir ich wär ein Baum
steht nur da und macht die Äste breit
unberührt von jedem Traum
und dem Wunsch nach Zweisamkeit

*

manchmal wünsch ich mir ich wär ein Stein
liegt nur da, ganz still und stumm
wünscht sich nie, kein Stein zu sein
fragt nie: wieso ... warum

*

manchmal möcht ich eine Wolke sein
eine Welle dort im Meer
manchmal möchte ich ein Vogel sein
ja, das wünschte ich mir sehr

* 

 

  
 
   
 

20. August 2008 

Der Sommer war für mich immer die schönste Jahreszeit, seit ich denken kann - das Aufstehen fällt um vieles leichter, irgendwie lebt es sich einfach leichter - jede Menge Licht, von dem man zehren kann - das trifft auch heuer zu und trotzdem ist es für mich diesmal so viel anders als sonst - irgendwie bin ich einfach nur müde und leer - und es ist so viel schwarz um mich - der Tag und die Arbeit kosten mich zu viel Kraft, die Nächte bringen nicht die nötige Erholung! Du fehlst mir unsagbar - diese Entzugserscheinungen sind so entsetzlich unmenschlich!
 
Auch du hast den Sommer so geliebt.
Jetzt, da der Jahrtag naht ist es besonders schlimm. Dauernd denke ich an die Zeit vor einem Jahr – die letzten gemeinsamen Tage. Ich versuche mir jede Kleinigkeit in Erinnerung zu rufen. Wann waren wir das letzte mal zusammen am See? War es heute vor einem Jahr? Ich weiß den Tag nicht genau, und das macht mich verrückt. Warum habe ich nie Tagebuch geführt, obwohl ich es mir so oft vorgenommen habe. Dann wüsste ich wenigstens genau an welchen Tagen, wir was gemacht haben. Vielleicht würden die Erinnerungen leichter fallen. Aber vermutlich ist es egal.
Du bist nicht mehr da, nie wieder, was spielt es für eine Rolle, wann irdendetwas genau war. Du lebst so oder so nur in meiner Erinnerung.
 
Wie gerne würde ich dich berühren, dein Lachen hören, mit dir diskutieren und streiten wegen Kleinigkeiten.  
 
 
 

 

 

22.April 2008

 
 
 
Immer wieder die gleichen aufwühlenden Träume. Die Sehnsucht ist zu groß. Bald acht Monate ohne dich! Unbegreiflich, dass diese Trennung kein Ende haben wird.
 
Die ganze Trostlosigkeit der Jahre liegt vor mir. Wie werde ich sie bewältigen? Durch welche Wunderkräfte. Es ist mir klargeworden, dass diese Kraft nur aus mir selbst kommen kann.
Keine Experimente machen, durchhalten, an Kathrin denken. 
Eine Tanja wird es nie wieder geben. Mein größtes Glück, mein Vermögen, mein ganzer Stolz – vorbei für immer!
 
Wie blind haben wir oft gelebt, wie stolz, eitel, nach Nichtigkeiten strebend. Aber auch das Gegenteil ist wahr, wir haben es oft erkannt das Glück: Das Glück schöne, gesunde Kinder zu haben. Haben deine Kostbarkeit erkannt, haben oft über dich gesprochen – deine Talente, deine Fröhlichkeit, auch über deine Fehler, aber ohne das Wissen um deine Vergänglichkeit. Wir dachten, du seist unsterblich. Menschen leben eigentlich immer in diesem blinden Glauben, unsterblich zu sein. Das Kostbarste, Teuerste in unserem Leben war zur Selbstverständlichkeit geworden.
 
Jetzt wohnen wir allein in diesem Haus. Es ist mir fremd geworden ohne dich. Fremd und gleichgültig. Ich mache nur das Notwendigste. Der Garten würde verkommen, wenn sich dein Papa nicht darum kümmern würde. Ich muss immer an den letzten Sommer denken, als du mir so oft im Garten geholfen hast. Wie du mit den Gummistiefeln im Teich gestanden hast. Immer, wenn ich den Teich anschaue, sehe ich dich wieder dort stehen. Schade, dass ich kein Foto gemacht habe! Ich sehe dich auf der Terasse in der Sonne liegen. Überall in diesem Haus sehe ich dich. Wie soll man das aushalten?
Deine Jacken hängen in der Garderobe, so als ob du jeden Moment kommen würdest. Die Wolldecke auf deinem Sofa liegt noch so zerknüllt da, wie du es verlassen hast. Auf deinem Tisch die Apothekenzeitschrift vom September und das Buch, das du gerade gelesen hast. Bis Seite 77 bist du gekommen. Nie wirst du erfahren, wie es ausgeht.
 
Weißt du noch, als wir vor 3 Jahren beim Spazierengehen ständig nach Heilpflanzen gesucht haben. Du musstest ein Herbarium für die PTA-Schule anlegen. Später haben wir oft gelacht, weil wir immer noch nach Heilpflanzen Ausschau hielten, obwohl das Herbarium längst fertig war. Wir dachten, dass wir nie mehr spazierengehen könnten ohne alle Blumen genau zu untersuchen.
Jetzt geht es mir wieder so. Ich schaue jede Blume genau an, und jedesmal wenn ich eine erkenne, die wir gesammelt haben, kommen mir die Tränen.
 
Ach Tanja, du fehlst mir so...
 
 
 
 
 
 
 

15. April 2008
 

                                        

Warum gerade ich? frage ich manchmal, warum hat mich das Schicksal so hart getroffen.  Warum werde ich so hart bestraft?

Irgendwann habe ich einmal gelesen, dass wir auf der Erde sind um zu lernen. Das würde auch erklären, dass die Menschen verschieden lange Zeiten auf der Erde verbringen und mehr oder weniger harte Schicksalsschläge dabei einstecken müssen. Ob´s stimmt?
Ich denke, egal wie hart man gebeutelt wird vom Leben, es gibt immer irgendwas – und sei es noch so klein, das uns erfreuen kann auf dieser Welt. 
Und sei es nur das Singen der Amsel im Abendwind, den Blick über den Wald von meinem Fenster aus und den blauen Himmel mit weißen Wölkchen, der auch immer wieder zum Vorschein kommt.
Natürlich könnte man jetzt sagen: „Das reicht mir nicht, ich will mehr vom Leben.“ Aber vielleicht ist der blaue Himmel, die Amsel und der Wald nur der Anfang von einer besseren Zeit. Vielleicht lernt erst, wer einmal „ganz unten“ war, auch die kleinen Dinge wieder mehr zu schätzen. Im Laufe der Zeit können dann ja auch mal aus kleineren Dingen größere Dinge werden. Doch wir sollten uns selbst erst einmal die Zeit geben aufzustehen, nicht zu viel auf einmal zu verlangen. Weder von uns selbst, noch von der Umwelt.

Es gibt Wichtigeres als Gut und Geld, es gibt sogar Wichtigeres als das Leben selbst: Das ist die Liebe. Denn Alles wird vergehen, aber die Liebe bleibt.

In ewiger Liebe - deine Mama

   
 

 

Wenn du jemanden liebst, sage es ihm, denn du weißt nie, was der morgige Tag für dich bereithält

Es gibt fast immer ein "morgen" um ein Versehen oder einen Irrtum zu begleichen.
Und wir erhalten meistens eine zweite Chance um einfach alles in Ordnung zu bringen.

Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen "ich liebe Dich".
und es gibt sicher eine weitere Chance um zu sagen: "Kann ich etwas für Dich tun?"

Aber nur für den Fall, dass es nicht so sein sollte
Und es bleibt nur der heutige Tag
sollten wir heute sagen, wie sehr wir jemanden lieben.
Das "Morgen" ist niemandem versprochen weder jung noch alt
und heute könnte die letzte Chance sein, die Du hast, um Deine Lieben fest zu halten.

 

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