Seit einem Jahr fehlst du

 

 

  

Oktober 2007
 
Liebe Tanja,                                                                        
 
 
so gern würde ich dich jetzt in den Arm nehmen und dir alles persönlich sagen, was ich zu sagen habe, aber leider geht das jetzt nicht mehr.
Vielleicht steckt irgendein Sinn dahinter… ich würde diesen Sinn so gerne verstehen können…
Ich hoffe so sehr, dass du weißt, dass ich dich immer sehr lieb hatte!
Du warst so ein wunderbarer Mensch, nicht nur als Schwester, sondern auch als Freundin.
Mit dir konnte ich reden, lachen, weinen und auch streiten.
Ich kann mich noch so gut an den letzten Tag mit dir erinnern, als wir zusammen in der Küche saßen und den Salat für meinen Geburtstag gemacht haben.
Oder als wir dann an meinem Geburtstag noch miteinander geredet haben und du noch gesagt hast, dass du dich so auf den Urlaub mit Christian freust!
Und dann seid ihr gefahren und ich hab gedacht ich sehe dich am nächsten Tag vorm Urlaub noch mal.
Aber als ich dich das nächste mal gesehen habe, warst du schon nicht mehr da!
Ich kann es bis heute noch nicht verstehen, Tanja! Ich versteh einfach nicht, wie so ein toller Mensch wie du schon so früh aus seinem Leben gerissen werden konnte.
Du wolltest das doch gar nicht! Das wollte keiner!
Mein einziger Trost ist, dass ich weiß, dass du jetzt, da wo du bist, auf alle Menschen die dir in deinem Leben etwas bedeutet haben aufpasst.
Fast jede Nacht kommst du zu mir und umarmst mich in meinen Träumen… das tut so gut… aber wenn ich aufwache, dann wird mir wieder klar, dass du für immer weg bist.
Aber für dich bleibe ich stark! Für mich, für dich und für die wichtigen Menschen in meinem Leben.
Und wenn wir uns dann irgendwann wieder sehen,        hoffe ich, dass du sagst, dass du stolz auf mich bist, und darauf, was ich aus meinem Leben gemacht habe.
Und dann trennt uns nichts mehr, da bin ich mir ganz sicher. Und was sind schon ein paar Jahre in Hinblick auf die Ewigkeit?
Danke, dass ich dich in meinen 18 schönen Jahren als große Schwester haben durfte, die mir auch oft gezeigt hat wo’s langgeht.
Jetzt muss ich mein Leben ohne Schwester meistern und ich werde es auch schaffen!
Die Erinnerungen an dich werden nie verblassen und eines Tages denke ich an dich zurück und weiß, dass ich dich nie verloren habe, sondern dich bis zu meinem eigenen Tod im Herzen trage!
Und dann sind wir wieder zusammen! Aber bis dahin muss ich noch meinen eigenen Weg gehen…   
 
 
In ewiger Liebe
Deine Schwester Kathrin

 

 

 

         

 

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