27.12.2007

Liebste Tanja,

nun haben wir Weihnachten ohne dich verbracht. Ich hätte nicht geglaubt, dass es jemals so traurig sein könnte an Weihnachten. Wir waren nachmittags am Friedhof, da gab es ein kleines Konzert. Christian war mit seiner ganzen Familie da. Es brannten ganz viele Kerzen. Einen Christbaum haben wir auch an deinem Grab aufgestellt. Zuhause haben wir keinen Baum, wir wollten das alle nicht. Später, als es dunkel war, gingen wir nochmal alleine zum Grab. Die vielen Lichter im Dunkeln sahen so schön aus. Wir haben dann lange geweint. Wir vermissen dich so unendlich, man kann es mit Worten nicht beschreiben. Auch später kamen immer wieder die Tränen. Kathrin schenkte mir einen Kalender mit Fotos von euch beiden. Es ist immer noch so unfassbar, dass du nie mehr kommen wirst.  Die Welt ist so leer ohne dich! Der Gedanke, dich nie mehr wiederzusehen ist unerträglich. Wir denken an dich bei allem, was wir tun. Du bist immer in unseren Herzen.

Deine Mama

 

 
 

 

Liebe Tanja

 

heute stehe ich vor deinem Sarg und es heißt Abschied nehmen.

Wir beide hatten ja immer eine sehr enge und innige Beziehung. Mir bricht es das Herz, wenn ich daran denke, dass ich dich nicht mehr sehen, nie mehr dein Lachen hören werde, dich nie mehr in den Arm nehmen darf.

Du hast bis zu deinem plötzlichen Tod ein tadelloses Leben geführt und ich bin mir sicher, dass du nun auf uns hinabblickst und dass es dir auch in deinem neuen Leben gut gehen wird. Dies tröstet meinen Schmerz etwas.

Ich möchte dir noch sagen, dass ich jeden Tag unseres Zusammenseins genossen habe und mich immer gefreut habe, wenn ich dich gesehen habe. Du warst eben mein Sonnenschein. Aber dies hast du ja bestimmt selbst gemerkt, dass dir dein Papa immer sehr nahegestanden ist.

Liebe Tanja, ich ich wünsche dir Alles Gute und Liebe in dieser anderen Welt. Ich hoffe sehr, wir werden uns wiedersehen.

Ich werde dich immer in meinem Herzen tragen, egal wo ich bin. Ich drück dich ganz fest in Gedanken mein Schatz.

 

In unendlicher Liebe

dein Papa

   
 

 

Eine Freundin, ja das warst DU

Eine Freundin, der ich alles anvertrauen konnte,

die sich um mich kümmerte und alles stehen und liegen ließ um mich zu trösten.

Eine Freundin, mit der ich lachen und weinen konnte,

eine Freundin, die mir bei schwierigen Situationen immer zur Seite stand,

eine Freundin, auf die ich immer zählen konnte,

weil sie immer für mich da war.

Eine Freundin wie DICH gibt es nur selten.

Eine Freundin wie DU wird immer in meinem Herzen bleiben !!!

DANKESCHÖN für die schöne Zeit mit DIR !!!!! meine Maus.

Ich hoffe, es geht Dir gut, da wo jetzt bist.

Wir sehen uns bestimmt irgendwann wieder.

Ich vermisse DICH !!! Hab DICH ganz doll lieb !!!

 

                            Deine beste Freundin          

 
Liebe Tanja,
 
nun sind fast elf Wochen seit diesem furchtbaren Unfall vergangen.
 
Frage lieber nicht wie es mir geht. Es ist einfach nur schrecklich. Jeden Tag denke ich von früh morgens bis spät abends an dich. Du fehlst mir an allen Ecken und Enden mein Schatz.
 
Nach außen hin lasse ich mir nicht soviel anmerken aber wer mir näher kommt, hört meine Seele schreien. Für mich dreht sich auf dieser Kugel nur noch alles im Kreis. Bin eh nur auf der Durchreise und komme bestimmt irgendwann dort an, wo du nun bist mein Sonnenschein.
 
Du hattest noch so viele Pläne. Hast dich in der PTA-Schule in München so abgestrampelt, warst so glücklich hier am Ort in der St. Anna Apotheke eine Anstellung gefunden zu haben, hast mit Christian einen lieben Freund gefunden, hast mit Christian schon Pläne für die Zukunft geschmiedet. Ich habe mich immer für dich mitgefreut und natürlich auch mitgelitten, wenn mal etwas nicht so funktionierte. Ja und von einer Sekunde auf die andere ist alles vorbei. Glaube mir, ich habe keine Ahnung, wie ich diesen Schicksalsschlag überwinden kann.
 
Kurz vor deinem Tod habe ich mit der Mama noch darüber gesprochen, wie gut du dich hier in Riedenburg eingelebt hast. Hattest so viele Freunde und Bekannte..
 
Im Wohnzimmer auf der kleinen Kommode haben wir ein Bild von dir aufgestellt. Von Christians Trauerkranz hat die Mama ein paar Rosen getrocknet und die haben wir neben deinem Bild in eine Vase getan. Es stehen auch immer frische Blumen daneben und mehrere Engel. Bei einem Engel kann man ein Teelicht reinstellen. Ich sorge dafür, dass immer ein Licht für dich brennt. Natürlich besuche ich auch jeden Tag dein Grab und zünde immer eine Kerze an.
 
Es bleibt nur mehr die Erinnerung an die vielen schönen Stunden und Tage , die ich mit dir verbringen durfte. Keine Sekunde davon will ich missen.
 
Jetzt habe ich dir ganz schön vorgejammert. Ich hoffe so sehr, dass es dir gut geht und du auf die Kathrin, die Mama und auf mich runterschaust und ein kleinwenig aufpasst.
 
Ich drück dich ganz fest in Gedanken mein Schatz.
 
In unendlicher Liebe
 
Dein Papa
 

 
 
 
 

 

 

 

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